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2.–4. Oktober 2008
"Töne, die das Wort beflügeln."
Mission – Musik – Transkulturation

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Missionswissenschaft
in der Ökumenischen Werkstatt in Wuppertal.

Lieder und Musik spielen eine wichtige Rolle, wo der Glaube hin und ankommt. Weshalb? Wo? In welcher Weise? Welche Musik wird gespielt, was für Lieder gesungen? Was wird rezipiert, was wird abgelehnt? Welche Lieder klingen auch, wenn sie übersetzt werden? Welche Fremdsprachengesänge kann eine Gemeinde sich aneignen? Was ist die Macht der Musik? Wer macht Musik?

Um die Funktion der Musik in der christlichen Mission geht es, um Beobachtungen zur Bedeutung von Musik in der Feier des Glaubens. Kritische Fallstudien zur Kontextualität von Liedern werden präsentiert, gleichzeitig wird gezeigt, wie Kirchenlieder religiöse Erfahrung ermöglichen, Tradition erfahrbar machen und Identität stiften. Es wird belegt, wie fließend die Grenze zwischen kirchlicher und weltlicher Musik ist, und nachgedacht über die Möglichkeit des interkulturellen Transfers und damit zur Transkulturalität von Liedern.

An ihrer Jahrestagung lädt die Deutsche Gesellschaft für Missionswissenschaft zur Beschäftigung mit einem Thema ein, das in der Missionswissenschaft (noch?) erstaunlich wenig Beachtung findet. Sie tut es in der Erwartung, dass sich auch im Blick auf die Mission in Geschichte und Gegenwart das Wort von Victor Hugo bewahrheitet:

»Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann, worüber es jedoch unmöglich ist zu schweigen.«

Nähere Informationen finden sie auf dem Flyer zur Veranstaltung.

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Vorankündigung: Crossroads
Christentümer in Bewegungen und Begegnungen

Missionswissenschaftlicher Kongress 07.10.2009 bis 10.10.2009
Institut für Missionswissenschaft Universität Münster

„Crossroads“, Kreuzungen, scheinen eine gute Beschreibung der heutigen Situationen der Christentümer zu sein, die sich weltweit herausgebildet haben. Diese Christentümer gehen aus Prozessen der Globalisierung hervor, werden durch sie bewegt und verändern ihrerseits auch selbst ihre Umwelt. Nicht zuletzt durch Migrationsprozesse und das „Zusammenrücken“ der Welt kommt es immer häufiger zu Begegnungen unterschiedlicher Christentümer bzw. der Menschen, die in ihnen und aus ihnen heraus leben. Dieser Missionskontext der vielfachen Kreuzungen, der die Mission von Christinnen und Christen in der Nähe und in der Ferne gleichermaßen vor die Herausforderung ökumenischen Lernens stellt, soll im Zentrum des Kongresses „Crossroads“ stehen. Dabei sollen die Bewegungen, in denen Christentümer stecken und die sie auslösen ebenso in den Blick genommen werden, wie die unterschiedlichen Herausforderungen, die sich in ihren Begegnungen bei der Gestaltung einer gemeinsamen Mission darstellen.

Informationen unter: www.crossroads2009.de
und über der Institut für Missionswissenschaft der Universität Münster, Hüfferstr. 27, 48149 Münster

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